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Es wurde sich gewünscht ...
#1
Information 
... und deshalb werde ich Euch nun auch von meinem "Urlaub" in Kroatien erzählen!




Hallo Hexx-Community,

vor meinem Urlaub in Kroatien habe ich eine Umfrage im Forum erstellt, die ich mittlerweile aber wieder gelöscht habe, da die Zeit abgelaufen war. Zu diesem Zeitpunkt fragte ich, ob Ihr eine Zusammenfassung (ich kann die Länge bisher selbst noch nicht einschätzen) davon haben möchtet und mit neun zu einer Stimme gewann die Antwort "Ja" für "wir wollen eine Zusammenfassung". 
Darum will ich Euch auch nichts Großartiges vorenthalten. Starten wir also mit meinem Kroatien-Beitrag:

Kurz zur Info: Ich war nicht mit meiner Familie in Kroatien, sondern mit ungefähr 60 anderen Personen einer Jugendgruppe, die sich etwa jede Woche irgendwo in meiner Wohnnähe treffen, um gemeinsam Spiele zu spielen etc.
In Kroatien selbst waren wir allerdings nicht zu einhundert Prozent - wir hatten unser Camp auf der Insel Mali Losinj, die sich einige Kilometer entfernt zum Festland befand!

Die Anreise
Die Fahrt zum Campingplatz "Camping Village Poljana" dauerte rund dreizehn Stunden, unterbrochen von vier Pausen ´a 15 Minuten. Wer es also noch nicht erraten hat: Wir sind mit einem Reisebus gefahren. Unterwegs kam dann noch hinzu, dass wir auf einer Fähre Halt machen mussten, da es keine Festlandverbindung zur Insel gab und wir etwa 30 Minuten mit dem Schiff geradeaus zur nächsten Anlegestelle schippern sollten. Glücklicherweise waren wir gegen 18 Uhr losgefahren und somit am frühen Morgen am Campingplatz angekommen und konnten die Nacht über lang schlafen - wenn das überhaupt ging. Manche unserer Gruppe konnten sich noch nicht einmal 15 Minuten hinlegen und waren dadurch fast die komplette Fahrt lang wach. Wie ich es dagegen schaffen konnte, etwa drei Stunden am Stück auf einem Sitz eines Reisebusses einzuschlafen, kann ich mir bis heute nicht erklären ...

Der erste Tag
Nach der Ankunft konnten wir uns bereits das Gelände ansehen, auf welchem wir nun die nächsten zwölf Tage verbringen würden. Unser "Strand" - wenn man das als Strand noch bezeichnen konnte - war eine etwa 30 Meter breite Bucht, die aus Kies bestand, die sich aber vergrößerte, je weiter man auf das offene Meer zuschwomm. Nach ungefähr 100 Metern war dann aber auch Schluss, denn hinter den Bojen sollte man sich nicht mehr bewegen. Darauf achteten ein paar Aufsichtspersonen, die täglich irgendwo immer am Strand zu sehen waren und auf alles - aber wirklich auch ALLES - achteten, was passierte.
Ich Depp, wie man sich das sicherlich bereits denken kann, habe eben in dieser Bucht am ersten Tag einen umgefallenen Sonnenschirm gesehen. Und kurz zur Info: Es war an diesem Morgen sehr windig - fast schon Windstärke sechs; geschätzt zumindest. Naja - ich wollte halt den Sonnenschirm - aus einem mir jetzt noch immer unbekannten Grund - wieder aufstellen. Im Nachhinein hätte ich das vielleicht nicht tun sollen, aber man kann ja nun mal nichts mehr rückgängig machen. Auf jeden Fall habe ich den dann wieder aufgestellt und ohne zu wissen, was nun passieren würde, musste ich feststellen, dass der Schirm nicht mit dem unteren Gestell verankert war und somit durch den Wind auf einfachste Art und Weise herausgehoben und bis zur Abgrenzung des Strandes (einer Hecke) flog und da bei den Schirm nach hinten umklappte. Ja - ich Depp! Versuche, das Ganze wieder in Ordnung zu bringen, scheiterten, da der Wind einfach zu stark war. Für ein Foto hat das Ganze dann aber brav hingehalten: http://prnt.sc/ozr6ms
Etwa 5 Minuten später war der Schirm im Übrigen verschwunden und ich wusste bis zum Ende der Campzeit nicht so richtig, wo der abgeblieben war - aber er war weg!

Aussehen des Campingplatzes
Insgesamt war das Camping Village Poljana - naja, was man eben von einem Camping Village namens Poljana erwartet: Ein Campingplatz (https://www.youtube.com/watch?v=-0WSkGVlt7Q)!
Unweit der Rezeption, die vor allem zum Wechseln von Geld da war und bei der man drei verschiedene Postkarten, die auf drei Postkartenständern verteilt waren kaufen konnte, gab es einen kleinen Supermarkt (mit Preisen ... mehr dazu nicht). Abgesehen davon gab es zwei Fußballplätze, die aber ein gefühltes Vermögen pro Stundennutzung kosteten (dazu in einem anderen Teil mehr).
Da unser Campingbereich von einer Campingorganisation stammte, bekamen wir Bändchen, die aber so billig waren, dass sie nach zwei Tagen bereits fast durchgerissen waren und man MUSSTE sich ein neues kaufen - das war Pflicht. Hat zwar umgerechnet weniger als einen Euro gekostet, ist aber trotzdem nervenaufreibend. Unserem Platz wurden in der Nähe zwei "Toilettenhäuser" (inklusive Duschen und was sonst noch dazu gehört) zugewiesen. Das Eine war etwas sauberer (man musste aber weiter laufen), das andere war ... stellt Euch einfach das Gegenteil vor! Und trotzdem sahen die Duschen des saubereren Häuschens folgendermaßen aus: http://prnt.sc/p03wfq!
Naja - es ist zwar Camping, aber ich denke, dass wenn schon so etwas angeboten wird, auch ein bisschen mehr Bedarf daran liegen sollte, solche Anlangen halbwegs instand zu halten und nicht komplett verschimmeln, vergammeln und verrotten (ist dasselbe, aber gut) zu lassen.
Im Übrigen sind während meines Aufenthalts in den zwölf Tagen von den fünf Duschen des einen Hauses nur noch drei funktionsfähig geblieben, da die Duschköpfe irgendwann an zwei Duschen nicht mehr vorhanden waren - Camping Poljana halt ...! Da ich aber nicht alles Schreckliche, was den Hygienebereich anbelangt, aufzählen möchte, beende ich hiermit diesen Abschnitt auch wieder und hoffe, dass Ihr einen kleinen Einblick auch in Hinsicht auf dieses Thema erhalten konntet.
Aber der Platz hatte noch etwas mehr zu bieten: 
Zum Beispiel ein "Kinderspielplatz" auf kroatische Art und Weise: Es war nicht viel zu sehen! Hat uns natürlich nicht interessiert. Immerhin waren alle rund um die 16 Jahre alt (und ich mit meinen 15 Jahren einer der jüngsten :c - Jungvieh macht auch Mist (Anspielung auf den Anfang)).
Da der Strand eine Bucht war, gab es zwei Seiten. Auf der einen stand ein Schild mit der Aufschrift "FKK" und auf der der anderen Seite "FKK-Strand 100m". Und wo sind alle hingegangen? Nein - Spaß beiseite. Wenn man vom Strand aus etwa 100 Meterweiterlief, wurde man von - naja - ihr könnts Euch ja vorstellen - mehr oder weniger überrascht. Und wer Interesse an solchen Ansehnlichkeiten hatte, konnte vom Meer aus (wenn man etwas weiter hinausschwomm), alles 
genauestens beobachten - aber ich vertiefe das jetzt mal nicht.

Die Stadt
Etwa eine halbe Stunde Fußmarsch hat man gebraucht, um zur nahegelegenen Stadt zu kommen, die natürlich auch in den Folgetagen eine Besichtigung von mir persönlich und noch ein paar anderen Leuten, die dasselbe vorhatten, bekommen hatte.
Und wenn man sich nicht direkt in der "Touristenzone", also dem kleinen Hafengebiet - wenn man das als Hafengebiet bezeichnen kann - aufgehalten hat, sondern weiter in das Stadtinnere vorgedrungen war, konnte man erkennen, dass die Kroaten eine Vorliebe für das Bauen von Treppenstufen in den unterschiedlichsten Höhen und Tiefen hatten, denn jede Treppe hatte Unikate an Stufen und je nachdem, wie lang man eine solche Treppe hochgelaufen ist (die Stadt lag an einem Berg), tat das ganz schön in den Beinen weh. Abgesehen davon ist es tatsächlich wissenschaftlich nachgewiesen, dass unterschiedliche Höhen der Stufen und Schmerzen im Bein führen können. Deswegen hat Deutschland ja auch eine Einheitshöhe für Stufen und darum spürt man schmerzende Beine eher selten bis gar nicht. 
Hier zwei Einblicke vom oberen Teil der Stadt:
http://prnt.sc/p1cdcp
http://prnt.sc/p1cebe
Aber natürlich waren wir auch im "Touristenbezirk", unter Anderem, um eines der fruchtigsten Eise ("REGIE! Ist das die Mehrzahl von Eis?" - "Keine Ahnung!") zu essen.
In Hintergässchen waren wir als Gruppe auch unterwegs. Leider habe ich da kein Bild von gemacht, aber die Stadt war an vielen Ecken und Kanten echt verwinkelt und man musste teilweise schauen, dass man nicht in die Irre lief. Sind wir glücklicherweise dann zwar nicht, aber falls Euer Orientierungssinn nach zwei Biegungen nicht mehr funktioniert, dann solltet Ihr lieber im offensichtlichen Bereich bleiben.
In den Gässchen gab es eigentlich nur kleine Läden anzusehen und ich muss sagen, dass das Verkaufskonzept der Kroaten äußerst ausgeklügelt ist. Wer einem eine JBL-Box für umgerechnet 20 Euro verkaufen will, bekommt Kunden. Nur leider taugt die Box dann nicht so viel, wie man einst gedacht hat - folgliches Ergebnis: Das ist Fake! Aber zurückgeben? Nein! Etwas "Besonderes" will man ja behalten.
Im Übrigen haben die Verkäufer der Läden keine richtigen Festpreise. Wenn ein Kunde das angebotene Produkt nicht kaufen will, für das er sich interessiert, senken die prompt den Preis um umgerechnet etwa 5 Euro. Teilweise habe ich mich tatsächlich bereits gefragt, für wie wenig Geld die Sachen eingekauft werden oder ob die Händler Schulden machen, wenn sie etwas derart heruntersetzen ...
Da wir direkt am Meer waren, gab es auch in unweiter Entfernung einen kleinen Segelhafen. Überschaulich für die Kroaten, weniger überschaulich für jeden anderen. Aber - seht selbst: http://prnt.sc/p298n5
Und hier noch ein kleiner Blick auf eine "Essensstraße" direkt am Ufer (und einen kleinen Teil vom Hafen): http://prnt.sc/p297e0
Die Stadt, dessen Namen ich nicht wirklich rausfinden konnte, hatte aber noch kleine "Abschaltzonen" zu bieten. Oder zumindest kann man das so nennen -  wenn Ihr versteht, was ich meine). Hier ist so eine "Abschaltzone" (und vielleicht entdeckt Ihr sogar im unteren Teil des Bildes das "Einpflanzschild" einer Pflanze): http://prnt.sc/p2q9vs (Die Leute im Bild haben keine Datenschutzerklärung unterschrieben, sodass sie auf dem Bild sein dürfen - nur als kleine Info an den Herr Voss von der CDU - zeigen sie mich ruhig an :D)
Ach so - und falls Ihr Euch fragen solltet, wo es denn das sogenannte "Public Viewing" in Kroatien gibt - ich habe es gefunden! Zumindest denke ich, dass ich das gefunden habe, denn sonst würde eigentlich kein Fernseher mitten in einer Stadt herumstehen! Und Nein, es ist kein Elektroschrott, der an der Straße herumsteht, sondern der Fernseher ist tatsächlich mit dem Boden fest verankert! Kein Scherz - seht selbst: http://prnt.sc/p2qcxk

"Meine Damen und Herren, für einen Tag sind Sie nun getrennt!"
Eigentlich haben das gesamte Camp-Geschehen und die "Programme", Workshops und "haste nicht gesehen" immer als komplette Gruppe stattgefunden, doch an einem Tag wurde dieses System über den Haufen geworfen und Männer und Frauen getrennt - denn:
"Männer und Frauen sind das nackte Grauen, 
wie sie sich stundenlang tief in die Augen schaun 
und ..." ok, ich hör auf!
Naja, war halt ein besonderer Tag und das Programm war auf das jeweilige Geschlecht angepasst. Fangen wir aber an diesem Tag ganz von vorne an:
Der Morgen war wie immer: Frühstücken mit 50 Wespen, die überall an Dir herumkleben wollten! Der Rest des Vormittags und der Mittag ebenfalls. Ab ca. 15 Uhr wurde uns Jungs/Männern (wie auch immer) unser Material aufgezählt, das wir mitnehmen sollten. Dazu gehörte unter Anderem auch der Schlafsack - heißt - die Nacht würden wir nicht im Lager verbringen, sondern an einem anderen Ort übernachten. Hinzu kamen noch etliche Utensilien, die aber keinen großen Platz einnahmen und trotz alledem war mein Rucksack nach dem Packen recht voll. Was ein Wunder!
Zuletzt sollten wir uns dann noch als Gruppe zusammenfinden. Unsere bestand tatsächlich aus zwei Zelten (also unserem und dem Nachbarzelt - noch ein Wunder!) Zum Glück mussten wir die Schlafsäcke nicht über den Weg mitschleppen, der vor uns lag, bis wir das neue Lager erreichen sollten. Die wurden nämlich in einen Transporter geladen, der schon einmal vorfuhr.
Leider habe ich während dem Tag und auch am Folgetag keine Fotos gemacht - vielleicht auch der Situation angemessen gut (wenn man die Umstände beachtet ...)
Das Prinzip des Tages für uns Jungs (gibt es keinen Begriff für etwas ältere Jungen - außer Jugendliche? - Deutsche Sprache ...) war ganz einfach. Jede Gruppe bekam ein Ei ausgehändigt, welches es besten Falles nicht verlieren sollte. Abgesehen davon gab es zu Anfang einen bestimmten Koordinatenpunkt, den man auf Google Maps eingeben und so den Zielort für die nächste Koordinate finden konnte. Die Teams liefen im 5-Minuten-Abstand los und mussten versuchen, das andere Team einzuholen und deren Ei zu bekommen. Je weiter vorne man sich befand, desto besser war es und die Strafe letztendlich niedriger - folglich hatte das letzte Team also die schwerste Strafe; musste also überholen. Das erste Team musste aufpassen, nicht das Ei abgenommen zu bekommen. Simpel, oder?
Und wer war im ersten Team? Natürlich - ICH! Und der Rest "meiner" Gruppe ...
Nach einem kurzen Startsignal ging es also los. Zwar rannten wir nicht den Weg entlang, den uns Google Maps durch die Koordinateneingabe vorgab, doch wir liefen schnelleren Schrittes bis zum Eingang der Campanlage. Dort angekommen kam einem von uns die Idee, eine Abkürzung zu nehmen. Man konnte die Strecke zwar nicht wesentlich kürzen, jedoch einige Meter - und jeder Meter war in diesem Spiel äußerst wichtig! Vor allem die Meter Abstand! Für die Abkürzung bogen wir in eine kleine Gasse ein, die sich kurz vor der Rezeption befand und liefen schnurstracks das Sträßchen entlang. Nach etwa 150 Metern dann die Enttäuschung und ein kleiner Rückschlag für unsere Gruppe: Das Tor, welches laut der Angabe dieser Person eigentlich offen sein sollte, war geschlossen - öffnen ließ es sich nicht von Hand (nach ein paar Versuchen bemerkten wir, dass man dazu einen Schlüssel benötigt, welchen wir natürlich nicht besaßen). Heißt also folglich: Übers Tor klettern und auf die andere Seite gelangen, um von dort aus weiter zu laufen!
Tatsächlich war das leicht gesagt und auch ziemlich leicht getan, denn durch die Mauer, auf der der ein Zaun stand, der mit dem Tor verbunden war, hatte man einen guten Anhaltspunkt zum Festhalten, da die metallene Tür keinen festen Halt bot.
So schafften wir es zwar mit keinem zeitlichen Vorsprung, weiter zu kommen, jedoch hatten wir auch keine Zeit verloren - und das war auch gut so! Und so ging die "Reise" zum Ziel weiter ... und weiter ... und weiter ...
Da die Sonne an diesem Tag echt heiß vom Himmel schien, achteten wir darauf, dass wir trotzdem unter jedem größeren Schatten etwas langsamer liefen, um zumindest ein bisschen "abzukühlen". Noch ein Kilometer. Mittlerweile habe ich drei verschiedene kroatische Schreibweisen für das Wort Apartment kennen gelernt und frage mich, ob es sogar noch mehr gibt - so, wie zum Beispiel die Inuit etwa 100 Wörter für Schnee haben. Noch 500 Meter. So langsam merke ich, dass das Ziel an einem großen Besuchermagneten ist: Dem Meer! Noch 100 Meter. Wir haben das Ziel als Erste Gruppe erreicht - zumindest hoffen wir das, denn am Zielort war keine Person, die uns empfing uns sagte, wie es weitergehen soll! 
Konnte ja sein, dass die Leute ein paar Meter weiter waren. Und während wir suchten, kam die zweite Gruppe an, direkt dahinter das dritte Team. Wir waren auf jeden Fall am richtigen Ort angelangt. Und so warteten wir gemeinsam auf die vierte Gruppe. Aber kein Leiter kam ...
Erst nach einem Anruf von unserem Teamleiter konnten wir erfahren, dass uns die falschen Koordinaten gegeben wurden und das man nun zu uns kommen würde. Letzten Endes kamen die Ersten dann auch als die Letzten am Zielpunkt an. Doch es ging weiter mit der Challenge ...
Nach einer kurzen Pause wurde uns die nächste Koordinate gegeben und gleichzeitig der Hinweis gegeben, so viele Tannenzapfen wie möglich zu sammeln. Dabei hatten wir natürlich die beste Chance dazu, da wir wieder das erste Team waren, das loslaufen musste. Das wir am Anfang aber erstmal keine Tannenzapfen finden würden, hätte ich persönlich nicht erwartet, wobei man an dem Gestrüpp eigentlich nur noch erkennen konnte, dass hier einmal etwas wuchs, aber so gut wie ausgetrocknet war. Tatsächlich fanden wir dann aber nach einer Weile Fußmarsch doch ein paar Zweige, an denen teils auch ziemlich viele Zapfen hingen. Am Ende waren unsere Rucksäcke randvoll - waren also doch mehr als ursprünglich erwartet.
Das andere Team hinter uns, welches auch wieder fünf Minuten Abstand zu uns hatte, konnte uns zwar nicht einholen, hatte aber schließlich einen Zeitvorsprung von zwei Minuten gemacht und war am nächsten Ziel nur noch drei Minuten später angekommen als wir. Auch sie hatten Einiges an Tannenzapfen finden können (wir konnten leider die letzten Sträucher nicht mehr abfarmen, da aller Platz belegt war). Die Haufen waren so gut wie identisch, als wir unser Ergebnis auf dem Boden ausbreiten sollten. Aber für was war das Ganze gut und - wer hatte jetzt mehr gesammelt? ...

Nachdem die anderen Gruppen auch angekommen waren hieß es, dass wir Lie-ge-st-... ich brech' ab! Was sollen wir machen? Liegestütze? Genau das denkt Ihr Euch sicherlich gerade auch und ich habe es mich auch gefragt: Wollt Ihr mich eigentlich verar...äppeln?
Ja - ich hatte mich nicht verhört - leider ...! Ich möchte Euch zwar nichts vorenthalten, aber ich skippe jetzt einfach mal dieses Ereignis, bei dem wir zum Lied "Sally Up" (oder wie auch immer das heißt), Liegestütze machen sollten. SKIP!
Danach wurde geschaut, wer am meisten Tannenzapfen gesammelt hatte und mit einem knappen Unterschied hatte - UNSER Team gewonnen! Es gab zwar auch eine kleine Strafe, aber ja - reden wir nicht über zwanzig Sit-Ups ... Die anderen Teams mussten dreißig und mehr machen. Das Ganze war allerdings auch als Vorsprung zum nächsten Ziel angedacht, aber der war einfach viel zu klein und so holten uns die anderen Teams trotz schnellen Schrittes in kürzester Zeit wieder ein. Zuvor hatten wir noch die neuen Koordinaten bekommen und die zeigten uns Folgendes: Wir mussten wieder den Berg hinunter! Waruuuuuuummm?
Tatsächlich waren wir fast die langsamste Gruppe, die sich auf den nächsten Punkt zubewegte, obwohl wir recht schnellen Schrittes liefen. Die anderen Teams waren ja bereits mit gefühlten 120 km/h an uns vorbei gerannt. Da nur eins: Ein bisschen Musik auf der Box von einem aus unserem Team. 
Das Ganze ging sicherlich eine halbe Stunde so - und dann hatten wir auch wieder den Anfang der Stadt erreicht (das Gewerbe- und Industriegebiet (wenn man das als solches bezeichnen kann) nicht inbegriffen). Leider kamen uns die Treppenbautechnik der Kroaten nicht gerade entgegen (davon hatte ich ja schon erzählt) - und wir mussten ziemlich viele Stufen nun nach unten gehen, um wieder geradeaus weiter zu laufen. Doch nach einer Ewigkeit kamen wir dann endlich wieder am Hafengebiet an. Es waren noch 500 Meter zu überwinden, bis wir am Ziel waren. Wir verschnellerten unser Schritttempo. Noch 300 Meter. Am Ufer lag eine Fischgräte - eine nicht gerade kleine Fischgräte (ich wollte schon immer ein Fischeingeweide sehen). Noch 100 Meter. Wir mussten nochmal ein Stückchen den Berg hoch: https://www.youtube.com/watch?v=GHI1TR57ljA
Und dann waren wir endlich da: Am ZIEL!
Dort warteten im Übrigen bereits die anderen zwei Gruppen. Zwei? Es fehlte eine, denn wir waren insgesamt vier ...
Nach ein paar Minuten hörte man von irgendwo her Siegesschreie und das vierte Team stieß letztendlich auch zu uns - was für ein Sieg für die (nicht!). Für die nächsten fünfzehn Minuten machten wir zusammen erst einmal Pause und ruhten uns von den vergangenen Stunden aus, um wieder etwas Energie für das nächste zu schöpfen, was bevorstehen würde (falls es noch etwas gab).
In den folgenden Minuten ging es dann auch wieder weiter. Allerdings wurde dieses Mal keine neue Aufgabe eingeführt, sondern aus einem Lieferwagen, der für den Transport von großen Materialien vom Camp gedacht war, einige Isomatten (man denen hat das Alter zwar angesehen, aber so schlimm war's dann auch wieder nicht) und unsere Schlafsäcke herausgeholt und um den nebenstehenden Baum gelegt, geschmissen, what ever. Nun konnten wir unsere Sachen nehmen und gemeinsam liefen dann alle Gruppen hinter den Leitern her, die bereits unseren Schlafplatz gefunden hatten, bei dem wir die kommende Nacht übernachten würden. Damit, das der Weg dann aber so lang sein würde, hatte niemand gerechnet. Der Pfad - es war wirklich ein Pfad - bestand aus einer Art Tannennadeln und war etwa einen Meter breit. Die Seiten bestanden aus Steinen, die einfach aufeinandergestapelt waren. Man konnte von diesen Mauern also einfach Bestandteile klauen. - Wäre aber sinnlos gewesen! 
Nach zweimal Hochstapfen und Hinunterlaufen der Hügel, die sich auf unserem Weg befanden, hatten wir endlich das "Lager" erreicht. Es bestand aus Betonplatten, die ein kleines Plateau bildeten. Um dorthin zu gelangen, musste man aber erst noch ein paar Stufen hinauf, die dreißig Zentimeter Höhenunterschied pro Stufe aufwiesen - kroatische Treppenbauweise eben (es kann doch nicht sein, dass immer wieder das Wort "Treppe" auftaucht! ...).
Wir hatten somit das Ziel erreicht! Endlich! Ein anstrengender Tag lag hinter uns, obwohl der anstrengende Part erst am Nachmittag stattgefunden hatte und nicht stundenlang, sondern nur etwa drei Stunden andauerte. Zum Abschluss des Tages - es fing langsam an zu dämmern - gingen wir noch einen in der Nähe befindlichen Weg entlang, der uns bis an die Spitze des Berges brachte, auf dem wir uns befanden. Die Aussicht war fantastisch (und ich hatte die Kamera natürlich nicht dabei ...). Einige Leute machten - wer hätte es anders erwartet - Selfies vor der untergehenden Sonne und teilweise war ich auch Fotograf - also mit deren Handy (hatte ja keins dabei - perfekt vorbereitet ...). Wahrscheinlich hätten die durch das IPhone 11 Slofies gemacht, hätte es diese Option bereits während der Zeit gegeben - nein Spaß! Wer bitteschön sollte diese unnötige Funktion auch nutzen? Ihr?
Nachdem es mittlerweile nach 23 Uhr war - wir hatten bereits das Abendessen (Würstchen mit Brot - nennen wir es HotDog) zu uns genommen - haben einige Leute tatsächlich noch nicht genug von dem ganzen Tag gehabt und schmissen sich - teilweise mit ihren Schlafsäcken - auf andere Leute drauf (Wunder, dass ich verschont geblieben bin). Und nach ungefähr einer halben Stunde, in der auch einige wahnwitzige Videos von der Situation gemacht wurden, waren fast alle wieder an ihren Plätzen, doch wer nicht ruhig war, wurde spaßeshalber noch mit übrig gebliebenem Ketchup begnügt (hatte niemanden glücklicherweise getroffen - und wäre auch nicht gemacht worden (also nur eine Drohung, die ein bisschen zu weit "ins Fässchen gegriffen" war)). Und dann war es still - lol!
Am nächsten Morgen ging es schon recht früh wieder los, weil jeder gegen sieben Uhr bereits hellwach war ...
Nein - wir sind nicht nach dem Frühstück, bestehend aus Brot, Spiegelei und Speck, einfach zurück ins Lager gekehrt (wäre ja auch viel zu einfach gewesen). Zuerst gab es eine kleine "Rede" bezüglich mehreren gleichen Fragen Anderer warum am vergangenen Tag solch ein "Sport-Mist" stattgefunden hat. Die Antwort hätte ich mir übrigens kurzerhand auch aus den Fingern saugen können: Um die weiblichen Parteien zu beeindrucken (wollte das nicht schon immer jeder einmal machen? Den Mädchen drüben zeigen, dass man Muskeln besitzt? Wenn ja - Eure Sache, wenn nein - Ninja Warrior Germany gibt den Rest auch hinzu)!
Übrigens genau aus diesem Grund haben wir an diesem beginnenden Tag auch nicht weniger sportliche Aktivitäten getrieben - war ja noch nicht genug (die entstandenen Muskeln habe ich bis heute - sehr merkwürdig)! Auf jeden Fall haben wir zuerst das Lager freigeräumt, alles wieder die gefühlten zehn Kilometer bis zum Lieferwagen getragen - ich natürlich mit dem fettverschmierten Grill und später ein paar Ölflecken auf dem T-Shirt (die Waschmaschine zuhause hat es aber irgendwie wegbekommen - das war tagelang bis dorthin eingetrocknet! #bestewaschmaschine).
Nach ungefähr einer Stunde ging es dann wieder weiter, doch dieses Mal sind wir die gesamte Zeit als Gruppe gelaufen und nicht getrennt - ein Glück! Eigentlich sind wir durch die komplette Stadt noch einmal gelaufen und etwa einen Kilometer vom Campingplatz entfernt gewesen, doch wir bogen plötzlich ab, liefen durch sämtliche kleine Gässchen und Vorhöfe, bis wir zu einem - ich nenne es mal "Fitness-Spielplatz" - kamen, auf dem wir dann verschiedenste Sportaufgaben machen sollten. Zeit dazu hatten wir genug, aber danach war ich platt wie nichts (ich war nicht der Einzige - aber das war klar). Mittlerweile war es bereits etwa elf Uhr und die Sonne begann jetzt richtig zu scheinen, was nicht unbemerkt blieb. 
Nach einer weiteren Stunde Fußmarsch (also nach dem gerade beschriebenen Etwas) und nachdem wir unsere Trinkflaschen (habe meine PET-Flasche einfach wiederverwendet #improvisationstalent) nochmals aufgefüllt hatten, erreichten wir das erste Ziel, welches wir am vergangenen Tag in den Koordinaten hatten erreichen sollen. Doch dort blieben wir nicht lange, denn wir gingen direkt am Wasser nochmals fast einen ganzen Kilometer entlang, bis wir ein paar Klippen fanden und wer nun wollte, durfte sich durchs Klippenspringen abkühlen (zuvor wurde noch geschaut, ob das Wasser tief genug war - sonst wäre es sicherlich vielleicht nicht gut ausgegangen). Zum Glück stand auf der Einpackliste der Jungstour, dass wir Badehosen mitnehmen sollten.
Und dann war ich auch schon im Wasser ... nach den ganzen Erlebnissen - schön oder unschön (wie man es sieht) - war das die beste Möglichkeit mal ein bisschen auszuspannen und sich abzukühlen.
Nachdem wir diese Sache auch abgehakt hatten, war der - ich nenne ihn mal "Männer-Tag" - beendet. Merkwürdig, dass ich die Herausforderungen überlebt habe, aber auch schön, dass ich sie überlebt habe. Nun ging es nur noch zurück. Die etwa 1,5 Kilometer, die noch bis zum Camp zu bewältigen waren, waren nicht sehr beschwerlich, aber man hat gemerkt, dass so gut wie jeder Lust auf den Rückweg hatte und glücklicherweise strebten wir diesen auch an.
Übrigens ganz typisch für Kroaten: Sie halten nicht an Zebrastreifen an (gut, die meisten Deutschen auch nicht). Wenn die Polizei allerdings hinter dem Fahrzeug her fährt, dann ist es komplette Normalität, dass man Leute wie uns über den Zebrastreifen lässt, sodass wir die Straßenseite wechseln konnten (das haben die von uns abgeschaut!).

Besuch auf Susak
Mittlerweile sind wieder ein paar Tage vergangen und es stand mal wieder ein Ausflug an - ein Tagesausflug um genau zu sein. Es ging auf die Insel Susak, die recht weit von unserer Insel entfernt war, wie sich später herausstellte. 
Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten, verließ die komplette Campgruppe das Lager und wir liefen bis kurz vor die Stadt (an den ganzen Anlegestellen für Schiffe aller Art -> Segelschiffe und Moterboote vorbei) an die Tankstelle, die irgendwie zur Stadt und irgendwie nicht zur Stadt gehörte. Daneben gab es zudem ein Restaurant.
Unsere Personenfähre hatte ein bisschen den Anschein arabischer Kapitäne (zumindest vom Dach her). Es war wirklich eine ungewöhnliche Personenfähre - ich würde es persönlich als "kleines Schiff" bezeichnen, weil es dafür keinen deutschen Begriff gibt, der mir direkt einfallen würde (wenn es überhaupt einen passenden gibt).
Der Einstieg in dieses Boot war zwar leicht, doch den Kopf einziehen musste man etwas, denn das Dach war am Einstieg etwas zu niedrig und man wäre direkt drangestoßen, hätte man sich nicht gebückt. Wenn man unter 1,50 Meter war, dann war das jedoch kein Problem (und ich bin mindestens 1,75 Meter!) - man hätte einfach drunter durchlaufen können, ohne auch nur ein bisschen den Kopf gebeugt haben zu müssen.
Nachdem alle in das Boot eingestiegen waren, waren alle in das Boot eingestiegen - zumindest so würde eine YouTube-Kacke von dieser Situation berichten. Und nach kurzer Wartezeit starteten die Typen am Kapitänshäuschen (kroatisch: kapetan kuca - frei übersetzt vom Google-Übersetzer) den Motor und wir fuhren - äh - schipperten durch den Segelhafen und was sonst noch da war (z.B. badende Kinder - warte mal, WAS?). Auf jeden Fall dauerte es ziemlich lange, bis wir draußen waren, obwohl der Hafen gar nicht so groß war, doch spätestens nachdem man gemerkt hat, dass man den Hafen verlassen, hat man gemerkt, dass man den Hafen verlassen hat!
Und so ging es dann übers Meer, vorbei an einigen Inseln, die unserer sehr ähnlich schienen (es war ja auch dieselbe - Spaß). Eigentlich schifften wir nur geradeaus und gelegentlich um eine Kurve, doch die Kapitäne (es waren zwei - aber nicht nach dem Prinzip "doppelt hält besser"), nahmen keine Kurve um Wellen, die durch vorbeifahrende andere Schiffe und Boote zustande kamen, selbst, wenn unsere Personenfähre dann fast zur Seite gekippt wäre - aber weil das eine andere Geschichte ist, ist das eine andere Geschichte und deshalb werde ich sie nicht ausführlich behandeln, sondern an diesem Punkt einfach stehen bleiben und anders fortfahren ...
Nachdem wir etwa 90 Minuten Fahrt hinter uns hatten, wurde die Insel Susak - unser Tagesziel - sichtbar. Man merkte, dass die Insel eine grünere und vielfältigere Vegetation hatte, als die, auf dem unser Camp stattfand. Das machte aber nichts, denn mit dem Bäumen hatten wir sowieso nie Kontakt und Schatten boten beide Arten von Vegetation. 
Als wir angelegt hatten - die beiden Kapitäne hatten einige Mühe, das Boot an die Anlegestelle zu bringen, obwohl diese ziemlich groß war (ich kenne engere Häfen). Nun konnten wir aussteigen - Du hast es erfasst! Au! Natürlich - man musste sich ja wieder ducken, um nicht an das Dach zu stoßen ...
Wir teilten uns auf verschiedene Gruppen auf, doch letzten Endes gingen wir alle gemeinsam zum Strand, sodass diese Organisation nicht wirklich nötig gewesen wäre. Allerdings wollten manche von uns auch zur Kapelle an der Spitze des Hügels, der direkt am Hafen begann. Für die nächste halbe Stunde waren diese also oben, doch danach auch wieder bei den Anderen. Inzwischen hatten wir uns in einen kleinen Laden direkt an der Anlegestelle begeben und ein paar kauften etwas, doch mehr als die Hälfte hielt sich nur dort auf, weil es eine sehr gut funktionierende Klimaanlage dort gab (es war an diesem Tag ziemlich warm - so um die 36 Grad oder so). Mit der Klimaanlage sollte sich die Deutsche Bahn im Übrigen mal etwas abschauen, denn selbst die Kroaten bekommen das anscheinend besser hin, als die Typen in der DB-Abteilung. Als Deutsche Bahn - falls Du das lesen solltest, dann weißt Du nun, was zu tun ist ...
Die letzten zwei Stunden, die wir uns auf Susak aufhielten, verbrachten wir am Strand und im Wasser veranstalteten wir eine "Sand ... Schlammschlacht" oder wie man das nennen soll. Auf jeden Fall passte das ganz gut, denn man konnte bis zu den Bojen im Wasser gut stehen, auch wenn man ganz am Ende ziemlich mit dem Kopf unter Wasser war. Und die Bojen waren sicherlich einen halben Kilometer weit vom Strand entfernt - ich fand das mal als Abwechslung zu unserer Bucht auf der anderen Insel angemessen, denn dort musste man bereits nach zwanzig Metern anfangen zu schwimmen (nicht, dass ich das nicht könnte, aber ich glaube, dass Ihr wisst, was ich meine).
Als sich die Zeit näherte, dass wir wieder zurückschippern sollten, machten wir uns auf den Weg zur Anlegestelle, stiegen wieder ein - Achtung Kopf! - und fuhren los (nach fünf Minuten hatten die Kerle es geschafft, das Boot zu wenden). Nun ging es zurück zur 90 Minuten entfernten Tankstelle auf der gefühlt anderen Seite der Welt.
Auf dem Rückweg zum Camp entstanden im Übrigen noch folgende Fotos (endlich mal wieder Bilder ...):
http://prnt.sc/pios0u
http://prnt.sc/piosnj
Und was ich noch ganz vergessen habe ich dieses Bild, welches ich auf der Bootsfahrt gemacht habe. Warum man keine Wellen oder Ähnliches vom Boot sieht? Ich habe ein bisschen rausgezoomt:
http://prnt.sc/piotx7

Der letzte Abend
Der letzte Abend im Lager war nochmal ein Highlight (ich habe nicht alles aufgelistet, sonst wäre ich in zwei Jahren nicht fertig). Wir haben nochmal etliche Spiele gespielt, die als Zusatz zu den anderen Spielen, die über die vergangenen Tage gemacht wurden, dienten. Dafür haben wir uns als Gruppen eingeteilt, wobei jede Gruppe nicht als vollständiges Team in jedem Spiel gegen eine andere Mannschaft antreten sollte, sondern immer gewählt wurde, wer dran sein sollte und die Punkte, die das jeweilige Team letzten Endes erspielt hatte, wurden ins Finale gestellt und somit auch der Gewinner des Abends endgültig festgelegt.
Irgendwann kam ich auch an die Reihe und ich war froh, dass ich nicht derjenige war, der wie der Vorgänger beim Wettessen teilnehmen musste und zwei Zwiebeln verdrücken sollte. Gut, dass er nicht in unserem Zelt geschlafen hat, denn sonst würde die gesamte Nacht nach diesem Zeug riechen. Nicht, dass ich Fanatiker von Zwiebeln sind, aber ich glaube dass Ihr wisst, was ich meine. Auf jeden Fall sollte ich (natürlich trat ich gegen die anderen Leute aus den anderen Mannschaften an) sogenannte "Kaltpflaster" anlegen. Und wenn Ihr wisst, was das ist, dann wisst Ihr sicher auch, dass das ziemlich wehtun kann, wenn man die von der Haut abzieht - besonders, wenn man an den Beinen irgendwie total viele Haare hat, aber ansonsten so gut wie keine (habe ich eine Störung?). Aber alles besser als Zwiebeln essen.
Am Ende sah mein Bein dann wie folgt aus (Otto zeigt sich? Bitte was! - Wie man es nimmt):
http://prnt.sc/pklujz
Aber alles besser als Zwiebeln essen!
Das Beste kommt aber noch: Am Ende des Spieleabends (es war bereits Nachtruhe und wir waren trotzdem laut - war ja sonst niemand im Camp #IroniehatkeineGrenzen) kam die Botschaft, auf die wir alle gewartet hatten: Wer hatte gewonnen? Wer weiß es? - WIR! (Ich weiß nicht, wie wir das geschafft haben, aber ja).
Und so brachte der Abend noch ein gutes Ende und am nächsten Tag eine Strafe für die Teamleiter, denn das war unser Lohn für den Sieg ...
Ach so! Ihr wollt wissen, was wir machen durften? Ich will nichts vorenthalten: Wir durften die Teamleiter mit Tomatensoße und Mehl (und ein paar Eiern) abwerfen - am Ende sahen sie schöner aus als davor - ok, Spaß beiseite). Die Aktion hat aber Spaß gemacht - denen zwar nicht so aber selbst schuld, wenn man sich die Idee ausgedacht hat ...).

Die Rückfahrt / Letzte Impressionen
Zwar mussten wir am nächsten Tag noch bis zum Abend warten, weil wir das Camp um 10 Uhr verlassen mussten, aber der Bus erst im 18 Uhr losfuhr, sodass wir über Nacht zurück nach Deutschland reisen würden, aber nichts desto trotz habe ich mich dazu entschlossen noch ein paar Bilder aus unserer Bucht zu machen, die wir zwölf Tage lang vor der Tür hatten. Hier sind alle drei Impressionen (und wie ich finde, auch die schönsten Bilder meiner Fotoreihe):
http://prnt.sc/pl3e9a
http://prnt.sc/pl3f4l
http://prnt.sc/pl3fql
Und so fuhren wir gegen 18:30 Uhr mit dem Reisebus los, durchquerten dabei wieder Slowenien, Österreich und auch einen Teil der Schweiz, bis wir wieder in Deutschland am nächsten Morgen gegen 11 Uhr am Ziel ankamen. Die Zeit war nun endgültig vorbei und es hieß nun, von allen Leuten Abschied zu nehmen, bis man sich zufällig mal wieder sieht (kam in den letzten Wochen immer wieder im Übrigen vor!).

Schlusswort
Ich hoffe, dass Euch die 24-teilige Reihe meines "Urlaubs" in Kroatien gefallen haben. Es war für mich mal wieder eine neue Erfahrung, die auch machen durfte und ich konnte jede Menge neuer Menschen kennenlernen, mit denen ich teilweise inzwischen auch engeren Kontakt geschlossen habe.
Wenn Ihr so etwas auch mal erleben, bzw. ausprobieren möchtet, rate ich Euch an, ebenfalls ein Camp zu wählen - vielleicht auch im Ausland. Vergesst dabei aber auf keinen Fall eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen, denn die kann im Notfall echt nützlich sein (ist bei uns aber nicht in Kraft getreten).
Wie fandet Ihr die "Urlaubs"-Reihe? Schreibt es einfach als Antwort unter den Beitrag!

Nun wünsche ich Euch allen noch einen schönen Tag,
Otto
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#2
Der Schirm hat dir halt deine Ehre genommen xD
Don't dream your life, live you your dream!

Anto<3
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#3
Liebe für die Ärzte Anspielung <3
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#4
Das ist Insane
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